Do, 30. April 2015

« zurück zur Übersicht

12.00 Uhr

Albert Kitzler

Wie lebe ich ein gutes Leben?
Philosophie für Praktiker

Ab dem 25.04., dem zweiten Festivaltag, tägliche philosophische Gesprächsrunde zu wechselnden Themen der praktischen Lebensführung wie Sammlung, Mitmenschlichkeit, Schicksal, Harmonie, Hybris, Kairos. Der Autor liest das entsprechende Kapitel aus seinem Buch vor, anschließend gibt es einen Austausch mit den Zuhörern. Philosophisches Vorwissen ist nicht erforderlich. Es geht um unser Leben – da kann jeder mitsprechen!

Albert Kitzler

Albert Kitzler

Albert Kitzler, geb. 1955, promovierter Jurist und Philosoph, arbeitete viele Jahre erfolgreich als Rechtsanwalt und Filmproduzent, bevor er im Jahre 2011 „MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensphilosophie“ gründete. Die Schule hat sich das Studium und die Verbreitung des philosophischen Weisheitswissens der Antike in Ost und West zur Verbesserung der Lebensqualität zum Ziel gesetzt. Sie veranstaltet philosophische Vorträge, Coachings, Matineen, Seminare, Urlaube und veröffentlicht täglich im Internet ausgewählte Weisheiten, die Kitzler im Hinblick auf unsere Lebensführung erläutert und interpretiert. 2014 erschien sein erstes Buch „Wie lebe ich ein gutes Leben? – Philosophie für Praktiker“ (jetzt in 4. Aufl.). Im Herbst 2015 erscheint „Philosophie to go. Worte der Weisheit für jede Lebenslage“, im Frühjahr 2016 „Sich gesund denken. Philosophie als Kraftquelle“.
www.massundmitte.de

Termin

Do, 30.4.2015, 12:00 Uhr

Ort: Thirsty Moon | Karte
Eintritt frei

19.00 Uhr

Abschlussveranstaltung

Daughters and Sons of Gastarbeiters – Kültür-Abend mit Lesung und Müsik

Moderation: Christian Stahl

Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas oder des Balkans und wuchsen in den Arbeitervierteln der Bundesrepublik auf. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter“ den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Das Kapitel der Gastarbeiter ist ein wichtiger, aber viel zu wenig beachteter Bestandteil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, den Erinnerungen der Kinder ein Forum zu bieten! Die Töchter und Söhne blicken zurück:
In einer Lesung werden sie persönliche Geschichten erzählen und mit Bildern von damals aufleben lassen. Eine Geschichtsstunde der etwas anderen Art.
Mehmet Ata, Ferda Ataman, Imran Ayata, Çiçek Bacik, Ebru Taşdemir und Konstantina Vassiliou-Enz
Anschließend : Die Schöne Party

Mehmet Ata

Mehmet Ata

Mehmet Ata, 33, In Bochum geboren, studierte Kommunikationswissensschaft, promovierte über den „Mohammed-Karikaturenstreit in den deutschen und türkischen Medien“.

Ferda Ataman

Ferda Ataman

Ferda Ataman, 35, Absolventin der Berliner Journalistenschule und Politikwissenschaftlerin. Lebt in Berlin und leitet den Mediendienst Integration, ein Informationsdienst für Journalisten zu den Themen Migration, Integration und Asyl. Ataman ist außerdem Mitbegründerin der Neuen deutschen Medienmacher, einer Initiative für mehr Vielfalt in den Medien.

Imran Ayata

Imran Ayata

Imran Ayata, 1969 in Ulm geboren, ist Autor und Campaigner. Er gründete „Kanak Attak“ mit und war Redakteur bei „Die Beute. Zeitschrift für Politik und Verbrechen.“

Çiçek Bacik

 Çiçek  Bacik

Çiçek Bacik, 1972 in Tokat/Türkei geboren.
Migrationsforscherin, lebt seit 1980 in Berlin, studierte
Neuere Deutsche Literatur und Französische Philologie an
der Freien Universität Berlin sowie an der Sorbonne.
2012 promovierte sie in Politik an der Philipps Universität Marburg.
Sie ist Co-Herausgeberin und Autorin von „Intercity Istanbul Berlin“ (2010).
Ihre Promotionsarbeit „Türkisches Fernsehen in Deutschland –
Narrenfreiheit und mangelnde Medienaufsicht“ erschien 2014.

Foto: Neda Navee

Ebru Taşdemir

Ebru Taşdemir

Ebru Taşdemir, 1973 geboren, freie Journalistin, studierte Publizistik und Turkologie an der FU Berlin und ist unter anderem die Erfinderin von „Hate Poetry“.

Konstantina Vassilio-Enz

Konstantina Vassilio-Enz

Konstantina Vassilio-Enz, 1968 in Athen geboren, Radiomoderatorin, u.a. bei radioeins. Sie ist Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher.

Zoran Terzic

Zoran Terzic
Zoran Terzić studierte Bildende Kunst in New York, bevor er am Lehrstuhl für nicht-normative Ästhetik in Wuppertal bei Bazon Brock promoviert wurde. Neben seiner Schreibtätigkeit tourt er auch als Jazzpianist. Jahrelang war er zudem für das Berliner Balkan Black Box Festival aktiv. Seine Monographie “Kunst des Nationalismus” (Berlin 2007) beschäftigt sich mit der Kultursemiotik des Krieges. Zoran Terzić lebt in Berlin.

 

Termin

Do, 30.4.2015, 19:00 Uhr

Ort: Kalkscheune | Karte
Abendkasse: 11 €
Vorverkauf: 10 €
ermäßigt: 8 €

Reservieren

Digital

Albert Kitzler

Philosophie to go.
Worte der Weisheit
für den Tag

Seit mehr als vier Jahren veröffentlicht der Berliner Philosoph Albert Kitzler täglich online „Worte der Weisheit“ – kurze prägnante Texte aus unterschiedlichen Kulturkreisen sowie verschiedenen Epochen der Philosophie – und erläutert diese im Hinblick auf ihre Bedeutung für unsere Lebensführung.


 

Linda Rachel

Die 7 Todsünden und Berlin

Zynisch, nachdenklich und nicht selten auch liebevoll, so schreibt die Texterin und Autorin Linda Rachel über das Leben in ihrer Wahlheimat Berlin. Mit „Superbia – Berlin kommt vor dem Fall“ widmet sie sich den Sieben Todsünden. Rachel verarbeitet sie jeweils in einer Kurzgeschichte – mit Berlin als Kulisse. In sieben Videos liest die Autorin sie persönlich vor. An jedem Festivaltag geht eine neue Sünde online.

Albert Kitzler

Albert Kitzler

Albert Kitzler, geb. 1955, promovierter Jurist und Philosoph, arbeitete viele Jahre erfolgreich als Rechtsanwalt und Filmproduzent, bevor er im Jahre 2011 „MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensphilosophie“ gründete.

Linda Rachel

Linda Rachel

Die Kölnerin Linda Rachel, Jahrgang 1984, hat Marketingkommunikation studiert, lebte in Tel Aviv und nun seit sechs Jahren in Berlin. Sie ist Redaktionsleiterin eines Blogs, Head of Content in einem Start-Up und freischaffende Texterin.
„Wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, sieht und hört man Dinge, die einem sonst verborgen bleiben: Mit diesem Motto gehe ich tagtäglich durch meine Herzensstadt Berlin, um diesen Erlebnissen – ob lustig, skurril, wundervoll, seltsam oder herzzerreißend – mit meinen Worten neues Leben einzuhauchen, sie wiederzubeleben und zu konservieren – denn Worte machen aus Momenten Geschichte(n).“

Termin

vom 24. bis 30.4., täglich
Ort: online, auf der Website des Festivals

« zurück zur Übersicht