Festival

READ!BERLIN ist das erste Berliner Literaturfestival, das die Stadt selbst zum Thema hat. Berlin als Ort der Widersprüche und Sehnsüchte, der wechselvollen Vergangenheiten, des Mauerbaus und Mauerfalls, des Electro und Swing, der Jungen und Alten, der Internationalisierung, der Gentrifizierung sowie Verdrängung, der Start-Ups und der vielen Flucht- und Einwanderungsgeschichten. Berlin als Metropole, als Metapher für Um – und Aufbruch. Berlin als Schmelztiegel und Spannungsfeld. Als Heimat und Fremde.

READ!BERLIN ist das erste Literaturfestival, das der Digitalisierung der Gesellschaft, des Literaturgeschäfts und der neuen Erzählformen Rechnung trägt. READ!BERLIN ist das erste Literaturfestival, das multimediale Räume öffnet. Es präsentiert klassische und neue Formen des Erzählens, von den bekannten Lesungs-Formaten über Facebook-Stories bis zu Tweets und Youtube-Videos.

READ!BERLIN wartet mit täglichen Onlinegeschichten auf, liefert mit SPEAK!BERLIN eine regelmäßige Gesprächsreihe mit Sachbuchautoren über ihre gesellschaftlichen beziehungsweise politischen Themen, ruft vergessene Schriftsteller und Dichter aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts ins Gedächtnis, um Vergangenes gegenwärtig zu machen und damit der Zeitlosigkeit von Literatur ein Denkmal zu setzen, inszeniert gemeinsam mit Schauspielern Geschichten und Texte, lädt zum literarischen Spaziergang ein, nutzt soziale Medien als Quellen der Poesie und Lyrik, öffnet die Pforten eines Digitalen Salons und bietet neuen Erzählformen wie Poetry Slam eine Bühne.

Vom 24. bis 30. April 2015 hat READ!BERLIN Premiere. Das Festival findet rund um die Torstraße statt. Sie hat sich zum Zentrum von Mitte entwickelt. Auf ihr werden seit mehr als 150 Jahren gesellschaftlicher und politischer Wandel sichtbar.

Während des gesamten Festivals gibt es für alle Besucher Gelegenheit, für syrische Kinder zu spenden. Die Gelder erhält die von Rafik Schami gegründete Einrichtung Schams e. V. Der Verein unterstützt grundsätzlich nur Einrichtungen, die syrische
Kinder unabhängig von konfessioneller und ethnischer Zugehörigkeit aufnehmen und betreuen. Spenden sind jederzeit auch direkt möglich: Kreissparkasse Tübingen, Konto 3333516, BLZ 641 500 20. Als eingetragener Verein kann »Schams« Spendenbescheinigungen ausstellen.

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